Montag, 17. September 2018

Reisen mit Baby | Kurzurlaub mit der Familie in der Kaiserlodge am Wilden Kaiser | Henri sieht zum ersten Mal die Berge.

ich habe grade meine Bilder durchsucht und diese wundervollen Impressionen von unserem Tirol-Kurzurlaub gefunden. Wir kämpfen hier dauerhaft mit Fernweh und um dass ein wenig besser zu verarbeiten muss ich diesen Familienurlaub und die Bilder unbedingt mit Euch teilen. 

Eine Sache vorweg: Man bekommt ständig zu hören, mit Baby oder Kind hört das Leben auf und man kann nicht mehr auf Reisen gehen. Ich habe das Gefühl, grade seit Henri da ist, sind wir besonders viel unterwegs. Ich liebe die Herausforderung den Alltag an den unterschiedlichsten Orten zu bewältigen und Henri immer wieder Neues zu zeigen. Klar ein Baby endschleunig ein wenig, aber das muss im Urlaub ja nichts schlechtes sein, oder? ;) Und was ich auch vielen anderen Muttis mit mehreren Kindern gehört habe: Reisen mit Baby, solang sie nicht Mobil sind, ist die beste und entspannteste Zeit. Eine gute Vorbereitung auf alles was noch kommt, mit den kleinen Abenteurern.


Die Anreise war für uns Drei schon eine riesige Aufgabe. Wir sind das zweite Mal mit Henri geflogen. Von Berlin nach München. Wirklich - mit Baby total entspannt. Noch kann er ja nicht aufstehen und durch die Gänge rennen. Bei Start bekommt er zum Druckausgleich einfach ein Fläschchen und dann war der Flug so kurz, dass wir nach einmal wickeln an Board und einem Snack auch schon da waren. Von München aus ging es mit dem Zug dann weiter. Auch super entspannt. Die Regionalzüge in Osterreich sind so kinderfreundlich eingerichtet. Jeder Waggon hat genug Platz für Fahrräder oder Kinderwagen und auch einen Wickeltisch kann man hier finden.  


Angekommen in der Kaiserlodge mussten wir gleich das Zimmer und die Gegend erkunden. So traumhaft schön! Wir fahren sonst immer ans Meer - Da habe ich doch glatt vergessen, wie schön die Berge sein können. Henri hatte sich auf Ibiza schon so sehr über den Anblick des Meeres gefreut, da musste ich ihm unbedingt den Gegenpart die Berge zeigen. So viel schöne Natur zum spazieren gehen und einfach die Seele baumeln lassen. 


Das Frühstück mit Baby war auch kein Problem, laufen kann er zwar noch nicht, aber umso besser sitzen und so hat er in einem der hoteleigenen Kinderstühlen gesessen oder sich neue Freunde gesucht und mit denen rumgeschekert. Zudem Frühstück brauch ich nicht viel sagen, wenn man sich nur das Rührei anschaut. Nach den eigenen Wünschen mit regionalen Produkten zubereitet. Da fängt der Wellnessurlaub schon beim Frühstück an. 


Wir waren im Sommer dort, nicht im Herbst, auch wenn die Bilder vielleicht so aussehen. :) Aber das war eine tolle Abwechslung zum viel zu heißen Hochsommer in der Großstadt. Das war ein so schönes Feeling: Im Sommer, in den Bergen, ein wenig kühler Wind und die kuscheligen Strickpullover. Der Sommer hatte es dieses Jahr so gut mit uns gemeint, dass wir diese wenigen Tage ohne Hitze gut entbehren konnten. Dabei ein Tag zuvor waren hier auch 30 Grad :D 


Wenn das nicht eine Bilderbuch-Aussicht ist, dann weiß ich ja auch nicht. Dieser Anblick am Morgen und man kann doch nur mit guter Laune aufstehen oder?  Auch wenn die Sonne vielleicht nicht gleich da ist und sich noch hinter den Bergen oder einer Wolke versteckt. 


Henri war die ganze Zeit super gut drauf und fand alles super was wir mit ihm unternommen haben. Die Leute vor Ort, die wir dort kennengelernt haben, waren auch erstaunt, was Henri für ein sonniges Gemüt hat. Immer gut drauf und nie am weinen. Wenn man einen Henri hat braucht man keine Sonne mehr :D Das Hotel war auch so kinderfreundlich, dass Mama und Papa auch einfach entspannt die Seele baumeln lassen konnten und keine Angst haben mussten, Henri könnte irgendwem auf die Nerven gehen. 


Hier gab es nicht nur Wellness für die Mama und den Papa. Für die Kinderbetreuung im Hotel ist mir Henri noch viel zu jung und so habe ich ihn zum schwimmen einfach mitgenommen. Hat sich wer dran gestört? Nö. Im Gegenteil im Pool waren auch noch andere Babys im selben Alter unterwegs. Eine tolle Anregung für Henri besonders wild zu planschen. :D 


Ich glaub den wesentlichsten Beitrag zur Entspannung hat wohl dieser Ausblick beigetragen. Ist das nicht ein Traum? Vom Spa Bereich aus konnte man direkt auf den Wilden Kaiser schauen. Echt beeindruckend. 


Im Ruhe-Bereich hat Henri seine Chance genutzt und sich die Aussicht ganz genau angeschaut. Da hüpft das Herz, wenn man seinen kleinen Mann so aufgeregt und glücklich sieht. Da hat sich die Reise schon gelohnt und man will gar nicht mehr nach Hause. 


Zu dem Zeitpunkt, als wir dort waren, war das Mittsommer-Feuer. Das heißt auf der ganzen Gebirgskette werden kleine Feuer entzündet. Ein Event, das wir uns nicht entgehen lassen wollten. Auch wenn der Weg zum besten Aussichtspunkt ein wenig schwierig zu befahren war. Der starke Papa war ja da und tat alles für seinen kleinen Sohnemann. Auch das Fahren über unliebsames Gelände :) 

Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite und wir haben von den Feuern kaum etwas sehen können. Sehr schade, die Wolken hingen dafür einfach zu tief. Dafür hat Deutschland gespielt und ein letztes Mal gewonnen, bevor die rausgeflogen sind. Für den Abend war die Stimmung auf jeden Fall gerettet ;) 


Damit neigt sich unser Familienurlaub in Österreich auch schon dem Ende zu. Leider viel zu kurz, wie es Urlaube so an sich haben. Was uns bleibt? Eine schöne Erinnerung zu Dritt und Baby Henri der die Welt entdeckt. Eine Landschaft die sofort wieder zum träumen einlädt und das Fernweh habe ich mit diesem Beitrag wohl auch nicht so ganz überwinden können. Ich befürchte es ist schlimmer geworden. :D


Wer sich für das Hotel interessiert, kann hier gern vorbei schauen und sich das Ganze nochmal genauer anschauen. Wir waren sehr angetan und es war bestimmt nicht unser letzter Aufenthalt in der Kaiserlodge am Wilden Kaiser. Leider nicht das günstigste Hotel, aber dafür war alles vom Feinsten und Urlaub macht man auf Jahr gesehen so wenig, da investier ich gerne in etwas schönes, an das man gern zurück denkt. 
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Photos by Dennis Hemstedt 

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